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TV Presse

Unsere Informationsvideos und Pressereaktionen:

Pomellato Schmuckhaus – Der Jäger der schönen Steine

Gepostet von am Okt 13, 2018 in Presse | Kommentare deaktiviert für Pomellato Schmuckhaus – Der Jäger der schönen Steine

Stefano Cortecci versorgt den Juwelier Pomellato mit Nachschub. Der Gemmologe hält Ausschau nach Rosenquarz oder Peridot, die immer rarer werden.

Von Silke Wichert

Kaum hat man den kleinen Tresorraum betreten, kühlt die Raumtemperatur kurz empfindlich ab. Der Besucher hat die Turmaline, Rosenquarze oder Granate, die hier zu Hunderten in blauen Plastikkörben gehütet werden, leichtfertig als „Halbedelsteine“ bezeichnet – ein Wort, bei dem den Mitarbeitern sofort das Blut gefriert.

Aber Stefano Cortecci ist Profi, außerdem Italiener, und so weist der Chef-Gemmologe des Hauses charmant darauf hin, dass sie bei Pomellato nur ungern von „semi precious stones“, also Halbedelsteinen, sprechen. Um ganz ehrlich zu sein, werde dieser Begriff überhaupt nicht verwendet. Weil er nun mal irgendwie minderwertig klingt und für die italienische Schmuckmarke diese Steine und die Designs, die sie damit gestalten, weder halb so schön noch halb so wertvoll wie Diamanten oder Saphire sind, sondern eben auch ganz und gar: vollkommen.

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Spekulanten am Werk

Gepostet von am Aug 21, 2018 in Presse | Kommentare deaktiviert für Spekulanten am Werk

Obwohl die Zeiten stürmisch sind, fällt der Goldpreis immer tiefer. Fachleute sind darüber zunehmend irritiert.

München – Menschen, die sich beruflich mit Gold beschäftigen, schreckt so schnell nichts mehr. Sie haben im Laufe der Jahre viel erlebt, unerklärliche Kurssprünge, lange Anstiege, abrupte Abstürze. Und doch war da immer eine Gewissheit: Trotz aller Schwankungen wird Gold stets seinen Wert behalten. Er kann mal höher sein und mal tiefer, aber er wird nie vollends verschwinden. Wer sich beruflich mit Gold beschäftigt, lebt auf solidem Fundament.

Was sich aber in den vergangenen Monaten und speziell in der vergangenen Woche abspielte, irritiert die Experten zunehmend. Der Goldpreis fällt und fällt. Seit Februar stürzte er von 1360 auf inzwischen 1177 Dollar pro Feinunze (31 Gramm) ab. Das ist ein Minus von 20 Prozent. Am Mittwoch erreichte die Entwicklung einen Tiefpunkt, als es noch einmal um zwei Prozent nach unten ging. Die Investoren scheinen nur noch einen Gedanken zu haben: Nichts wie raus aus Gold.

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Jetzt auch in Silber – Die Goldmünze Krügerrand bekommt Gesellschaft

Gepostet von am Aug 7, 2018 in Presse | Kommentare deaktiviert für Jetzt auch in Silber – Die Goldmünze Krügerrand bekommt Gesellschaft

Jetzt auch in Silber – Die Goldmünze Krügerrand bekommt Gesellschaft

Das Interesse an Edelmetallen ist seit dem Abklingen der Finanzkrise zwar zurückgegangen, doch es gibt immer noch eine ansehnliche Schar von Menschen, die sich sicherer fühlen, wenn sie ein Teil ihres Vermögens in Gold und Silber konvertieren. In Deutschland gehört die Goldmünze Krügerrand zu den beliebtesten Objekten. Nun gibt es die weltweit wohl bekannteste Goldmünze auch in Silber. „Auf dem deutschen Markt wollen wir uns mittelfristig unter den drei beliebtesten Silbermünzen etablieren“, sagt Richard Collocott, Marketing-Leiter der Rand Refinery, die, zusammen mit der staatlichen Münzprägeanstalt Südafrikas, das Anlageprodukt lanciert.
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Viele schöne Klunker

Gepostet von am Jun 25, 2018 in Presse | Kommentare deaktiviert für Viele schöne Klunker

Israel, bekannt für seine Gründerszene, hat auch eine der weltweit größten Diamantenbörsen. Zu Besuch in einer glitzernden, geheimen Welt, in der Händler noch Glück und Segen wünschen . verfasst von Alexandra Fördel – Schmid

Ramat Gan – Die Ausbeute liegt in einer kleinen, mit schwarzen Samt ausgelegten Schachtel: fünf Diamanten, daneben in einer blauen Box 17 kleinere.“Für Ringe und ein Halsband“, sagt Dov Frei. 15 000 US-Dollar kosten diese Edelsteine, die der Diamantenhändler im Auftrag von Schmuckproduzenten an diesem Tag erworben hat. Einen größeren Diamanten hat er in einen Umschlag gelegt, Briefken genannt. Der Preis? Den behält Frei lieber für sich.

Sein Arbeitsplatz ist ein mit Zetteln übersäter Tisch fast in der Mitte des Saals in Ramat Gan bei Tel Aviv. Wer hierher will, muss strenge Sicherheitskontrollen über sich ergehen lassen – die Börse ist gesichert wie Fort Knox, wo die Goldreserve der USA gelagert ist. Neben der üblichen Kontrollen, die man von Flughäfen kennt, wird der Reisepass oder bei Israelis die Indentitätskarte einbehalten. Besucher müssen sich einen eigenen Lichtbildpass anfertigen lassen, versehen mit dem eigenen Fingerabdruck. Die letzte Drehtür Richtung Börsensaal lässt sich nur öffnen, wenn man die zuvor produzierte Karte in ein Lesegerät steckt und seinen Zeigerfinger in ein anderes. Erst dann eröffnet sich eine andere Welt, die Bursa, die Diamantenbörse von Ramat Gan.

 

Wer als Händler zugelassen

werden will, muss

vorher zum Lügentest

 

Was 1937 sechs Pioniere mit dem ersten Handel und Schleifarbeiten im damaligen Palästina begonnen haben, hat sich zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige in Israel entwickelt. Etwa 20 000 Menschen sind in dieser Branche beschäftigt. 28 Millarden US-Dollar betrug zuletzt der Jahresumsatz der israelischen Diamantenindustrie. Doch ihr Anteil an der gesamten Wirtschaftsleistung geht seit Jahren zurück. Hip ist das Geschäft mit Edelsteinen gerade nicht. Auch wenn sie in Tel Aviv stolz darauf sind, weltweit den größten Börsensaal für den Diamantenhandel zu haben, in puncto Umsatz sind Antwerpen und die erst 2010 gegründete Konkurrenz in Mumbai größer. Für Händler wie Frei war also klar: Es musste etwas passieren.

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Wenig brillant – Warum der Chef des Juweliers Tiffany gehen muss

Gepostet von am Mrz 11, 2017 in Presse | Kommentare deaktiviert für Wenig brillant – Warum der Chef des Juweliers Tiffany gehen muss

New York – Ihren Letzten großen Auftritt hatte die vielleicht markanteste Schachtel der Welt am Tag der Inauguration. Als das scheidende Präsidentenpaar Obama das neue Präsidentanpaar Trump vor dem Weißen Haus begrüßte,wechselte eine Tiffany-Schachtel die Hände. Quadratisch, im markentypischen Türkis, mit einer weißen Schleife. Weil Michelle Obama nicht wusste, wohin mit dem Gastgeschenk, hatte die Tiffany-Schachtel für wertvolle Sekunden die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit. Frédéric Cumenal könnte diese kostenlose Werbung als kleine Entschädigung begriffen haben – sie reichte jedoch nicht, um seinen Job zu retten.

Am Sonntag verkündete der New Yorker Juwelier, dass Cumenal seinen Posten als Chef von Tiffany & Co. mit sofortiger Wirkung räumt. Bis ein geeigneter Nachfolger gefunden ist, übernimmt der frühere Chef und jetzige Vorsitzende des Kontrollgremiums, Michael Kowalski, den Posten. Grund für den Abgang des 56-jährigen Cumenal, der 2011 vom französischen Luxusmarkenkonglomerat LVMH gekommen war und 2013 die Führung des Schmuckherstellers übernahm, sind die enttäuschenden Zahlen aus dem Weihnachtsgeschäft. Zwar stieg der Netto-Umsatz des Unternehmens im November und Dezember im Vergleich zum Vorjahr leicht. Aber der Umsatz in Tiffany-Gäschäften in Nordamerika sank um vier, in Europa sogar um elf Prozent.

Noch schlimmer: Im Flagship-Store in der Fifth Avenue 727 musste Tiffany ein Minus von 14 Prozent verbuchen. Verantwortlich macht der Juwelier auch den neuen US-Präsidenten. Dessen Trump Tower liegt in unmittelbarer Nachbarschaft und ist seit der Wahl das wohl bestbewachte Gebäude in Manhattan. Immer wieder hätten in den vergangenen Monaten Straßensperren den Zugang zum Laden behindert, klagt das Unternehmen. Zehn Prozent seines Gesamtumsatzes macht Tiffany hier normalerweise. Zumal das 1837 gegründete Unternehmen wie andere Schmuck- und Uhrenhersteller ohnehin zu kämpfen hat. Der Gewinn von Tiffany stagniert seit 2014 bei etwa vier Milliarden Dollar. Der starke Dollar schreckt die wohlhabende Klientel aus Asien ab. Das Unternehmen hat außerdem Probleme, jüngere Kundschaft zu binden. Wie sehr sich Tiffany um ein hipperes Image bemüht, zeigte die Personalie Francesca Amfitheatrof. Cumenal machte sie als erste Frau zur Designchefin, vorher arbeitete sie unter anderem für Fendi und Alessi. Bei den Oscars 2015 gelang ihr ein Coop: So viel Aufmerksamkeit wie das Collier, mit dem Schauspielerin Cate Blanchett über den roten Teppich schritt, bekam kein Oscar-Gewinner. Trotzdem ist Amfitheatrof nun ebenfalls Firmengeschichte. Seit Februar heißt der Designchef Reed Krakoff. Er wird Vorstandsmitglied. So viel Macht hatte bislang kein Kreativer bei Tiffany.